5 Schnelle SEO-Tipps für kleine Unternehmen

In kleinen Unternehmen kommt die Suchmaschinenoptimierung meist zu kurz. Da wird eher noch in Google-Adwords Geld investiert, dabei könnte auch ohne großen Aufwand und ohne zusätzliche Kosten Ihre Website in den oberen Suchbegriffen erscheinen. Diese Tipps verhelfen Ihnen zum schnellen Erfolg.

Metadaten

Der wichtigste Faktor, um bei Google gefunden zu werden, sind Metadaten. In fast allen Website- und Content-Management-Systemen lassen sich diese sehr leicht eintragen. Wichtig ist hierbei der Titel der Seite (dieser erscheint als Überschrift in der Google-Suche) und die Seitenbeschreibung (erscheint unter der Überschrift in der Google-Suche). Der Seitentitel sollte die Kernaussage Ihrer Website in maximal 5 Wörtern beschreiben, wobei das wichtigste Wort möglichst am Anfang stehen sollte. In der Seitenbeschreibung sollten in maximal 2 Sätzen zusätzliche Informationen zum Seiteninhalt platziert werden. Beides sollte jeweils für Ihre Startseite und möglichst für alle wichtigen Unterseiten vorhanden sein.

Keywords aus Nutzersicht gestalten

Keywords fassen Ihren Seiteninhalt in einzelnen Suchbegriffen zusammen. Dabei sollten Sie sich in die Lage des Nutzers versetzen: Wenn ich nach Angeboten Ihrer Seite suche, was würde ich bei Google eingeben? Verwenden Sie nicht nur die eigentlichen Begriffe, sondern auch Synonyme. Synonym-Wörterbücher finden Sie auch bei Google, das erleichtert Ihnen die Arbeit. Besitze ich ein Schuhgeschäft, macht es wenig Sinn, als Keywords „Schuhgeschäft“ oder „Schuhe“ einzutragen. Vielmehr sollte es detaillierter werden, wie etwa „Herrenschuhe“, „Sportschuhe“, „High Heels“ – eben Dinge, die ein Nutzer gezielt bei Google suchen würde. Keywords sollten Sie speziell für jede Unterseite festlegen.

Inhalt der Website – Kernbegriffe nutzen

Der Text Ihrer Website sollte einfach und treffend Ihr Thema beschreiben. Achten Sie darauf, für Sie wichtige Wörter zu wiederholen – ABER nicht zu oft. Pro 100 Wörter sollte ein Kernbegriff keinesfalls mehr als 3-mal verwendet werden. Zum Einen stört es den Lesefluss und wirkt irgendwie seltsam, zum Anderen wird Sie Google höchstwahrscheinlich dafür abstrafen, da Sie augenscheinlich nur für ein besseres Suchergebnis einen Begriff wiederholt nutzen. Der genutzte Kernbegriff sollte jeweils auch in Metatitel, Metabeschreibung und in den Keywords der jeweiligen Seite auftauchen.

Seitenladezeit

Selbst die Dauer, die Ihre Seite zum Laden benötigt, wird von Google bewertet. Je schneller, desto besser für den Nutzer und desto eher wird Sie Google dafür mit höheren Suchrankings belohnen. Als kritische Ladezeit gelten aktuell 2,5 Sekunden. Testen können Sie das beispielsweise unter www.page-speed.info. Hier sehen Sie konkret, was wie lange lädt und können gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Benötigen die Bilder sehr lange Ladezeiten, sollten Sie die Dateigröße verringern oder wenn möglich das Bild entfernen. Aber auch Serverleistung und die Nutzung von Java- und Flash-Elementen haben Einfluss auf die Ladezeit. Unnötiges, das die Ladezeit verlängert, sollten Sie entfernen.

Bilddateien mit Echtnamen versehen

Klingt simpel, hilft aber. Aufgenommene Bilder haben meist den Namen „DSC00346232“ und sind damit für eine Suche komplett nutzlos. Ersetzen Sie den kryptischen Namen des Bildes mit dem, worum es auf der entsprechenden Seite geht. Wenn wir bei dem Beispiel des Schuhgeschäfts bleiben, nennen Sie das Bild entsprechend der Nische (Herrenschuh, Damenschuh, etc.) um, am besten werden Sie hier so konkret wie möglich. Google nimmt nämlich auch Bilddatei-Namen in seinen Index mit auf – je relevanter Sie sich machen, desto besser findet man Sie bei Google.

 

Alle aufgeführten Tipps sollten Sie problemlos innerhalb einer Stunde umsetzen können und bereits in kurzer Zeit einen Erfolg bemerken. Mehr Tipps rund um PC und Netzwerk erhalten Sie hier jeden Montag.

7.4.14 08:15

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